"Schlangen, Schlangen rundherum - daß sie der Kuckuck hole!" - Schrie der Mensch in Raserei - Und hat zu Hilfe gerufen die Manguste, Damit die Manguste ihn rettet. Und die Mangusten begannen mit der Arbeit, Sie schonten sich nicht, noch ihre Verwandten, - Sie gingen auf die Jagd Ohne freie Tage und ohne Wochenenden. Und in den Wüsten, in Steppen und in Pampas Wurde den Patrouillen empfohlen - Nicht gefährliche Schlangen zu ignorieren Und die giftigen auf Null zu reduzieren. Bereitet Euch vor - jetzt wird es traurig: Der Mensch erschien heimnlich - Und legte Schlingen für Mangusten aus, Er erklärte sie für schädliche Tierchen. Am nächsten Morgen kam er - mit ihm ein Hund - Und steckte die Manguste in einen Sack, - Aber die Manguste wehrte sich und weinte, Und schrie: " Ich bin ein nützlliches Tier!" Aber die Tierchen mit Brüchen und Wunden, Wurden weiter in einen Sack geschmissen wie Pilze, - Betäubt vor Schmerz von den Fangeisen Und von den Launen des Schicksals. Und sie waren ratlos: was ist geschehen - Warum trägt man uns zum Schlachten? Und dann sagte ihnen eine ältere Manguste Mit zerschlagenen Vorderbeinen: Von Ziegen in Belgien wird der Kohl aufgefressen, Die Spatzen - in China fressen den Reis von den Feldern, Und in Australien die bösen Mangusten Vernichteten nützlichste Schlangen.         Und dafür wurden ihnen Preise verliehen Von diesen umsichtigen Leuten, - Anscheinend können die Leute nicht ohne Gift sein, Nun das heißt - können nicht ohne Schlangen"... Und auf Neue: "Schlangen rundherum - daß sie der Kuckuck hole!" - Schrie der Mensch in Raserei - Und hat zu Hilfe gerufen die Manguste, Damit die Manguste ihn rettet.
© Elisabeth Jelinek. Übersetzung, 2015