Ich explodiere jetzt, wie dreihundert Tonnen Trotil, Ich bin vollgeladen mit unkreativer Bosheit: Heute hat mich die Muse besucht, Saß ein bißchen und ging! Sie hatte sicher wichtige Gründe - Ich habe kein Recht auf Jammer, - Stellen Sie sich vor: Eine Muse... nächtens... bei einem Mann! - Gott weiß was die Leute über sie sagen werden. Und trotzdem fühle ich mich verärgert und einsam: Doch diese Muse - die Leute bestätigen das! - Saß tagelang beim Blok, Und beim Puschkin wohnte sie ununterbrochen. Ich eilte zum Tisch ganz ungeduldig, Um Himmels Willen, hab Gnade und beschütze mich Sie ist weggegangen, - die Inspiration ist verschwunden Und - drei Rubel: wahrscheinlich für das Taxi. Ich rase wie verrückt im Haus herum, Aber Gott sei mit ihr, mit der Muse, ich vergebe ihr. Sie ist zu jemand anderem gegangen. Ich habe sie anscheinend schlecht bewirtet. Eine riesengroße Torte mit Kerzen geschmückt, Sie ist vor Schmerz eingechrumpft, ja ich fühle mich wie ausgesogen. Und mit den verdammten Nachbarn tranken wir aus Den für die Muse vorgesehenen Kognak. Die Jahre sind dahin, wTie Menschen auf der schwarzen Liste, - Alles ist in der Vergangenheit, ich gähne vor Langeweile. Sie verschwand leise - empfahl sich auf Englisch, Aber von ihr bleiben zwei Zeilen. Hier zwei Zeilen - ich bin ein Genie ganz ohne Zweifel, Wo sind Begeisterung, Lorbeeren und Blumen: "Ich erinnere mich an den wunderschönen Augenblick, Als du vor mir erschienen bist."        
© Elisabeth Jelinek. Übersetzung, 2017