Hier zittern die Zweige der Tannen geballt, Hier zwitschern die Vogel befangen. Lebst in diesem wilden, verzauberten Wald, Hier bist Du fur immer gefangen. Soll die Vogelkirschblute im Winde verweh'n Soll der Flieder verrieseln im Stillen Bring ich Dich hier weg, aus dem Zaubergescheh'n In ein Schloss, wo die Schalmeien spielen. Fur tausende Jahr Deine Welt ist verdeckt Durch Hexer, vor mir und vor Allen. Es gabe nichts Schoneres mehr, wie Du denkst Als dieser Wald, mit seinen Fallen. Moge doch keinen Tau auf den Blattern mehr geb'n, Liegt der Mond mit dem Himmel in Fehde, Dennoch bring ich Dich weg aus dem Zaubergescheh'n In ein Haus mit Balkonen am Meere. Sag an welchem Tag oder zu welcher Zeit Kommst Du zu mir raus beklommen? Wann trag ich Dich weg auf dem Arm sehr weit Wohin niemals Andere kommen? Ich entfuhr Dich, wenn Dir der Gedanke gefallt, Hab umsonst mir die Muhe gegeben. Lass Dich ein, auf die Seligkeit in einem Zelt Wenn das Schloss und das Haus sind vergeben.
© Nadja Anton. ‹bersetzung, 2015